„ … das filigrane Spiel … fulminante Darbietung“
ARD-Musikwettbewerb 2014
Biographie
Nadezda Pisareva wurde 1987 als Tochter eines Musikerehepaares geboren. Sie absolvierte die zentrale Moskauer Musikschule und studierte anschließend bei Sergej Dorenskij am Moskauer Konservatorium sowie – dank der Förderung durch den DAAD – bei Klaus Hellwig an der Berliner Universität der Künste, wo sie auch ihr Konzertexamen bestand. Meisterkurse bei Elisabeth Leonskaja, Abdel Rachman El Bacha, Maia João Pires, Stephen Kovacevic und anderen rundeten ihre Ausbildung ab. Im Jahre 2010 erhielt sie bei der „Scottish International Piano Competition“ in Glasgow die Silbermedaille und den Kammermusikpreis. 2015 folgte der dritte und der Publikumspreis beim internationalen Klavierwettbewerb im italienischen Val Tidone. Erfolgreich war Nadezda Pisareva außerdem beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2014 (Bärenreiter-Urtext Preis) sowie bei Wettbewerben in Frankreich, Spanien, Tschechien und den USA. Von 2014 bis 2016 war sie Mitglied der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now Berlin“. 2016 musizierte sie mit dem Königlichen Kammerorchester der Wallonie in Brüssel. Ihrem Debüt im Shanghai Oriental Arts Center (Oktober 2017) schlossen sich Konzerte in sechzehn chinesischen Städten sowie im Folgejahr eine Tournee mit elf weiteren Auftritten an. 2015 trat sie im Rahmen der Verbier Festival Akademie auf. Als erste CD der Künstlerin erschien 2013 ein Schumann-Recital bei Classical Records. Es folgte eine Duoproduktion mit der Saxophonistin Hannah Stohl in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mecklenburg und Deutschlandradio Kultur. 2021 konnte sie vermöge eines Neustart Kultur Stipendiums Beethovens Hammerklaviersonate und Schubert Moments musicaux einspielen, die 2022 bei Genuin herauskamen. Die Kammermusik hat einen besonderen Stellenwert im Leben von Nadezda Pisareva. Sie tritt mit ihrem Ehemann und Kollegen Georgy Tchaidze im Klavierduo seit 2008 regelmäßig auf. In der Saison 2023/24 war Nadezda Pisareva unter anderem im Leipziger Gewandhaus und im Konzerthaus Berlin zu hören. 2025 trat sie im Großen Saal der Berliner Philharmonie auf. Seit 2020 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität der Künste in Berlin.
Was die Presse schreibt
… ihr Spiel war extrem sauber und in jeder Nuance so durchdacht, dass es eine Freude war, ihr zu lauschen. September 2014, PianoNews/Carsten Dürer [Schumann]
„…beachtenswertes aufstrebendes Talent…mit unbeschreiblicher Klangvielfalt…alles perfekt… “ Februar 2020, FNP/Brigitte Gaiser
„…wonderful, light, effervescent and totally exhilarating performance of Prokofiev`s Third Piano Concerto … real chamber music playing … Prokoviev`s Sixth Piano Sonata was rocksolid.“ Scottish International Piano Competition, September 2010, Michael Tumelty/The Herald Glasgow

